Umgang mit Wasser und Wald
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| Die Position der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) - Landesverband Hessen ist auch als .pdf-Dokument (Acrobat-Reader) unter [Downloads] erhältlich.
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| Wald ist unersetzlich für den Wasserhaushalt. Wald speichert Wasser. Durch die positiv beeinflusste Wasserhaltefähigkeit der Waldböden und die Oberflächenstruktur speichert das Ökosystem Wald wesentlich mehr und besser Niederschlagswasser, wie alle anderen Landnutzungsformen. Wald verbessert die Wasserqualität. Durch die Bindung vieler Stoffgruppen an den Humuskomplexen der Waldböden und den Verbrauch sowie die Speicherung im Holzkörper wird ein Eintrag von Belastungen ins Grundwasser minimiert. Hinzu kommt der sehr restriktive Umgang mit jeder Art von Pestiziden und Düngestoffen bei der naturnahen Waldbewirtschaftung. Wald gewährleistet eine stetige Wasserspende und verhindert einen zu schnellen Oberflächenabfluss. Durch die große Speicher- und Haltefähigkeit der Waldböden werden Niederschläge intensiv aufgenommen. Der damit einhergehende geringe Oberflächenabfluss unter der Vegetationsform Wald führt zu verminderter Erosion. Da die Waldböden das gespeicherte Wasser gleichmäßig wieder abgeben ist eine stetige Wasserspende auch in Phasen von Trockenperioden gewährleistet. In Hessen werden 42% des Trinkwassers im Wald gefördert. Im Ballungsraum Rhein-Main erhöht sich diese Quote auf nahezu 90%. Durch die intensive Filterwirkung von Waldvegetationen kann es lokal zu einer Gefährdung von Grundwasser durch hohe Schadstoffeinträge aus dem Niederschlag kommen (Saurer Regen) kommen. Dies ist überwiegend dann der Fall wenn die Waldböden bereits natürlich gegeben eine geringe Pufferkapazität haben und hohe Schadstoffkonzentrationen in der Luft vorliegen. Waldgefährdungen durch lokal zu intensive Grundwasserentnahme nehmen zu. Hierbei kommt es häufig zu Schädigungen die irreversibel sind und letzlich das Gesamtökosystem Wald aus dem Gleichgewicht bringen. Waldbäume die unter Wasserstress leiden sind wesentlich anfälliger gegen Schadinsektenbefall (Maikäferbefall in Südhessen). Die menschlichen Einflussnahmen auf die Wasserversorgung der Waldbäume in Form von Grundwasserentnahme einerseits und Infiltrationsmassnahmen andererseits werden von vielen Waldgesellschaften nicht mehr vertragen und führen zu Absterbeerscheinungen bzw. Änderungen der Baumartenzusammensetzung.
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| Ziele |
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| Maßnahmen |
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